Über den kulturellen Hintergrund astrologischer Symbole
Das ist der weniger wissenschaftliche Titel meines Vortrags im Rahmen des Symposiums 2026 des EAV (Europäische Astrologie Vereinigung). Das Event findet am 4. und 5. Juli 2026 im Dreiländereck statt, genauer in Bad Säckingen. Kocku von Stuckrad, Rolf Baltensberger, Andreas Bleeck sowie Esther Wolf und ich werden über „Astrologie und KI“ sprechen. Und so lautet der Titel dieses Symposiums rund um die neuen – durch Künstliche Intelligenz entstehenden – Herausforderungen für die Astrologie-Szene: Perspektiven zur Zukunft der Sterndeutung.

An zwei Tagen wird es neben den Vorträgen der hier genannten Referentinnen mehrere Diskussionsrunden geben und da die Symposien anders als die großen Kongress mit kleiner Teilnehmerzahl geplant sind, wird es sicher einen fruchtbaren und konstruktiven Austausch geben.
Es folgt der Kurztext für`s Programm zum Input, den ich beisteuern möchte.
Die Urprinzipien der Astrologie lassen sich über mehrere tausend Jahre zurückverfolgen. Doch ihre Bedeutung hat sich in unterschiedlichen kulturellen Kontexten immer wieder verändert. Die Reflektion der Welt- und Menschenbilder, die unseren Deutungen zugrundeliegen, ist notwendig, um astrologische Beratung als Werkzeug für die persönliche Emanzipation einzusetzen und eine zeitgemäße Astrologie im 21. Jahrhundert zu betreiben. Ich werde dazu am Beispiel von Planeten wie Mond und Neptun aufzeigen, wie sich die Deutung oder die Symbole und Bilder im Verlauf von 3500 Jahren verändert haben und zur Diskussion stellen, ob die jung`schen Archetypen Animus und Anima im Zeitalter der Queerness immer noch hilfreich sind, um das Partnersuchbild im Horoskop zu deuten.
Ich freue mich auf diese Tage und den intensiven Austausch mit klugen Kolleginnen und Kollegen und bedanke mich herzlich beim EAV (VdA) für die Einaldung.
4. und 5. Juli 2026, Samstag 13 Uhr bis Sonntag 13.30 Uhr
VERBINDLICH ANMELDEN
Symposium 2026 in Bad Säckingen
Hotel am Hochrhein
Rheinuferstraße 30
D-79713 bad Säckingen
Alle Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie auf der Website des VdA (der frühere Name des EAV, der sich bekanntlich im Herbst 2025 umbenannt hat, aber die Website aktuell noch unter der alten Bezeichnung fortführt). Dort ist sehr ausführlich beschrieben, wie die Planung der beiden Tage konkret aussieht.