Tana Schanzara ist im Ruhrgebiet eine Ikone, unsere „Perle aussem Pott“. In Bochum wird ihr 100. Geburtstag mit einer großen Feier im „Tanas“ gefeiert, dem Restaurant im Foyer der Kammerspiele, das nach ihr benannt ist.
Der Platz gegenüber vom Schauspielhaus ist ebenfalls nach ihr benannt und dort schaut sie als Skulptur auf den Ort, an dem sie über 50 Jahre in unzähligen Rollen aufgetreten ist. Und um die Ecke findet sich ihr Bild an einer Hauswand, als Pokestop heißt es übrigens Madame Rose.
Leider ist die Geburtszeit von Tana Schanzara nicht bekannt. Sie wurde in Kiel geboren und ist in Dortmund und Köln aufgewachsen. 1956 kam sie ans Schauspielhaus Bochum und blieb dort.
19. Dezember 1925, 12.00 Uhr (MEZ), Kiel, D
Datenquelle: Wikipedia, die Geburtszeit ist nicht bekannt
Mit Venus und Mond im Wassermann und einer Schütze-Sonne gesegnet, beherrschte sie die komischen Rollen, aber sie spielte auch oft genug Hauptrollen in ernsten und tragischen Stücken. Mit dem Regisseur Adolf Winkelmann hat sie gerne zusammengearbeitet, aber auch mit Detlef Buck oder Hermine Huntgeburth. Ihre Vielseitigkeit und ihr versierter Umgang mit Sprache ist mit mit einem rückläufigen Merkur in Schütze zu erklären. 1970 erschien übrigens ihre erste Schallplatte mit dem Song „Vatter aufstehn!“
In Bochum war sie überaus beliebt und geschätzt. Denn sie hat ihre Liebe zum Ruhrgebiet öffentlich zelebriert und ist ihrem Schauspielhaus treu geblieben. Claus Peymann soll nach seinem Wechsel von Bochum ans Burgtheater versucht haben, Tana aus Bochum nach Wien zu locken, vergeblich.
An ihrem 83. Geburtstag ist sie 2008 gestorben, in Bochum bleibt sie unvergessen. Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag!
Anna Mentrup wurde 1913 in Wanne-Eickel geboren. Sie war die Frau eines Bergmannes und Wanne-Eickel war damals dank des Bergbaus eine wohlhabende Stadt mit der schönsten Fußgängerzone des Reviers, der Kaiserpassage und einem der ersten Bahnhöfe entlang der ersten Eisenbahnlinie, die seit 1843 durch das Kohlerevier führte.
Heute ist diese Pracht und Herrlichkeit längst Geschichte, doch auch vor 100 Jahren war das Ruhrgebiet mit seinen Zechen und Stahlwerken eher grau und trist. Doch die Bilder von Anna Mentrup, deren Horoskop drei Planeten im Zeichen Schütze aufweist, sie sind bunt und fröhlich. Sie zeigen die Welt aus der Sicht einer naiven Künstlerin, die erst an ihrem 60. Geburtstag zu malen beginnt. Der Grund. ihr Sohn hatte ihr zum Geburtstag Buntstifte geschenkt.
Anna Mentrup, 16.12. 1913, 12.00 Uhr (MEZ), Wanne-Eickel, D
So malt und zeichnet Anna Mentrup ihre Umgebung und reiht sich damit ein in eine ganze Gruppe von Künstler*innen, die ohne jegliche Ausbildung an einer Kunsthochschule oder -akademie ihrer Fantasie Ausdruck verleihen und in den siebziger Jahren unter der Bezeichnung Laienkünstler bekannt(er) werden. Der wohl berühmteste unter den naiven Künstlern des Ruhrpotts ist Erich Bödeker, ehemaliger Bergmann aus Recklinghausen und 1971 verstorben. Seine Skulpturen aus Beton erzielen heute stolze Preise bei Auktionen und sind bei Sammeln begehrt.
Anna Mentrups Bilder sind vergleichsweise unbekannt, doch in Verbindung mit ihrem Horoskop zeigen sie, wie die Venus gegenüber von Saturn stehend nach der zweiten Saturnwiederkehr neue Möglichkeiten entdeckt, sich auszudrücken. Als Venus in Schütze kann sie mit ihrer Malerei der grauen Wirklichkeit einen optimistischen Touch verleihen. Leider ließ sich ihre Geburtszeit nicht in Erfahrung bringen, doch die starke Wasser- und Feuerbetonung im Horoskop lässt vermuten, dass es ihr gelungen ist, ein hohes Maß an Sensibilität (Wasser) mit Kreativität und Lebensfreude (Feuer) zu verbinden.
Die hier gezeigten Bilder habe ich in der Ausstellung abfotografiert. Sie zeigen das Schloss Strünke in Herne und einen Bildausschnitt der Zeche Pluto in Wanne-Eickel. Sie sind neben vielen anderen Darstellungen bis 15. Oktober im Heimatmuseum Unser Fritz zu sehen. Wer möchte, kann wenige 100 Meter weiter auf der anderen Seite des Rhein-Herne-Kanals die Künstlerzeche Unser Fritz besichtigen. Dort befindet sich das Atelier des Künstlers Helmut Bettenhausen, er ist der Sohn, der seiner Mutter zum 60. Geburtstag Buntstifte und einen Zeichenblock schenkte.
Wir schreiben das Jahr 1983. Ich unterrichtete bereits seit zwei Jahren Astrologie, in Abendkursen, acht Termine à anderthalb Stunden. Ich hatte Hans-Hinrich Taeger entdeckt, der zu dieser Zeit noch in Münster lebte und ich studierte die Methoden der Huber-Schule und hatte den Astrolog, die Zeitschrift von Bruno und Louise Huber abonniert.
Der Name Thomas Ring war mir hingegen unbekannt. Auch den Astrologenverband, bei dessen Treffen Thomas Ring ein gern gesehener Gast war, kannte ich nicht. Und so verpasste ich die große Einzelausstellung von Thomas Ring im Märkischen Museum in Witten, die am 5. Februar 193 eröffnet wurde.
Es war seine vorletzte Ausstellung, wie man in der neu erschienenen Biografie von Elmar Schübl nachlesen kann. Ich bin sehr glücklich und froh, dieses Buch rezensieren zu dürfen. Denn Thomas Ring war nicht nur einer der bedeutendsten Astrologen des letzten Jahrhunderts, er war sein Leben lang bildender Künstler und so trägt diese Biografie zu Recht den Titel „Ich denke in Farbe, Form und Klang.“
Das Zitat stammt natürlich von Ring selbst und wird gleich zum Auftakt erwähnt. In acht Kapiteln folgt dann die Lebensgeschichte von Thomas Ring, die wie der Autor sagt, gleichzeitig eine Entdeckungsreise durch die Geistes- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts darstellt. Und sie ist überaus spannend zu lesen.
Thomas Ring war im Berlin der zwanziger Jahre im Netzwerk der expressionistischen Kunstszene unterwegs, auch wenn er nicht zu den bekannten Größen dieser Zeit zählt, war er an vielen Ausstellungen beteiligt. Und ähnlich wie meine Lehrerin Olga von Ungern-Sternberg entdeckte auch er die Astrologie in dieser ersten Blütezeit einer deutschsprachigen Esoterikszene. Hier in Berlin lernte er seine erste Frau kennen, mit der er gemeinsam 1934 vor den Nazis nach Graz fliehen musste und die 1945 kurz vor Kriegsende im Gefangenenlager Saint-Sulpice-la-Pointe in seinen Armen starb.
Diese kurzen Angaben machen hoffentlich neugierig auf eine äußerst sorgfältig recherchierte und umfangreiche Lebensgeschichte. Vor allem aber zeigt diese Biografie, dass die Astrologie von Thomas Ring ihre Tiefe aus gelebten Erfahrungen und einer äußerst breiten Spanne von Glück und Leid bezieht. Mit seiner Schütze-Sonne hat tatsächlich in fast neunzig Lebensjahren einen ganz großen Bogen gespannt.
Heute Abend wechselt die Sonne ins Zeichen Schütze. In den Städten des Ruhrgebiets eröffnen die Weihnachtsmärkte. Kerzenlichter und Lichterketten stehen für das Prinzip Hoffnung, ein wichtiges Merkmal des Schütze-Zeichens.
Die dunklen Nächte dauern jetzt sehr lange. In der Skorpionzeit sank der Tagesbogen der Sonne rapide und die Finsternis der Nacht breitete sich immer weiter aus. Das Licht der Sonne, (mehr …)
In der Skorpionzeit wird an die Verstorbenen gedacht. Feiertage wie Buß- und Bettag, Allerheiligen, Allerseelen oder der Volkstrauertag gehören zum tristen Monat November. Auch Halloween war ursprünglich ein Fest, um das dunkle Reich des Hades zu betreten, denn zu Halloween sind die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits durchlässig.
Skorpion ist das geheimnisvolle Stirb- und Werdeprinzip der Astrologie. Geheimnisvoll, denn wer weiß schon, was nach dem Tod passiert? (mehr …)
Ostern wird traditionell am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Der erste Frühlingsvollmond steht im Zeichen Waage, es folgen Skorpion und Schütze. Wer um diese Abfolge weiß, kann die Feier des christlichen Osterfests als Bebilderung astrologischer Symbole lesen.
Der Mond wechselt alle zweieinhalb Tage das Zeichen. Deshalb haben wir in der Karwoche zunächst den Waage-Mond, das ist der Vollmond gegenüber der Widder-Sonne. Danach kommt der Skorpion-Mond und an den Osterfeiertagen haben wir meistens einen Schütze-Mond, so auch in diesem Jahr.
Skorpion ist das Stirb- und Werde im Tierkreis, das Leiden Jesu, der Verrat von Judas und sein Tod am Kreuz zu Karfreitag entspricht den Inhalten des Skorpionzeichens. Die Wiederauferstehung des Jesus zu Ostern und das Zeichen Schütze symbolisieren die Hoffnung auf bessere Zeiten. (mehr …)
Zur Abwechslung heute mal ein aktuelles Ereignishoroskop. Nach der Supernova von 1572. Im Oktober hat in Bochum das Biermuda eröffnet. Für Ortsfremde eine kurze Erklärung zum Namen: Das Biermuda liegt am Eingang des Bermudadreiecks. Und das Bermudadreieck ist die Partymeile des Ruhrgebiets.
Hier findet einmal im Jahr Bochum Total statt, das größte Umsonst-und-Draußen-Festival Europas. Den Rest des Jahres versammeln sich auf engstem Raum rund 50 Kneipen und Restaurants. (mehr …)
Das ist eine echte Jupiter-Nachricht: Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, möchte 99% seines Vermögens spenden. Und das sind rund 45 Milliarden US-Dollar. Jupiter, der traditionelle Glücksplanet, symbolisiert den Mäzen, der andere Menschen bereitwillig fördert, während sein Gegenspieler Saturn eher Forderungen stellt. (mehr …)
Am Dienstag, den 23. Dezember wechselt Saturn abends kurz vor sechs Uhr ins Zeichen Schütze und bleibt dort bis Ende 2017. Nach rund zwei harten und krassen Jahren im Skorpion findet nun ein wichtiger Wechsel statt. Zwar wandert Saturn im Sommer 2015 von Juni bis September noch einmal zurück in den Skorpion, dennoch kündigt sich mit diesem erstmaligen Eintritt von Saturn in den optimistischen Schützen eine Wende zum Positiven an.
Skorpion-Saturn hat in den letzten zwei Jahren unerbittlich darauf bestanden, in die Tiefen hinabzusteigen und sich mit den Leichen im Keller zu beschäftigen. (mehr …)
Man mag über Friedensreich Hundertwasser und sein Werk geteilter Meinung sein. In jedem Fall aber sind seine Häuser ein Statement gegen die Langeweile des grauen Alltags
Vor allem das Hundertwasser-Haus in Essen in der Nähe der Gruga ist noch viel mehr. Nämlich ein Ort der Hoffnung, ein Platz, an dem eine große Portion Menschlichkeit und Herzenswärme gelebt wird. (mehr …)