Halloween gilt allgemein als eine Erfindung der Amerikaner, doch die Wurzeln reichen viel tiefer. Die alten Kelten feierten Halloween als Samhain, es war eins der vier großen Feste im Jahreskreislauf. Vom 31. Oktober bis zum 2. Februar, das die Kelten als Imbolc und die Christen als Maria Lichtmess feierten, ist in unseren Breitengraden die dunkle Zeit des Jahres.
Demzufolge sind die Tore zur Unterwelt an Halloween geöffnet und da die griechische Unterwelt von Hades regiert wird, gibt es selbstverständlich auch im griechischen Mythos eine Geschichte, die den Untergang der lichten Kräfte und ihre Bedeutung für unsere Seelenlandschaft illustriert.
Kurz zusammengefasst raubt Hades die schöne Persephone und entführt sie in die Unterwelt. (mehr …)
Meine Freundin Brenda hat mittlerweile zwölf Bücher geschrieben, ich beneide sie. Als Lotte Minck war sie eine Hälfte von Minck&Minck und gemeinsam mit Edda Minck sind drei weitere Bücher entstanden, Ruhrpottkrimis mit der Heldin Maggie Abendroth.
Brenda ist als Autorin enorm vielseitig, sie schreibt nicht nur Kriminalromane, sondern erzählt Geschichten, die lustig und unterhaltsam sind. In „Bratkartoffeln für Tina Turner“ kann man nachlesen, welche Abenteuer sie in den Achtzigern als Köchin in der Zeche Bochum erlebte. (mehr …)
In den letzten Monaten war es in den Neptunwelten noch viel ruhiger als in den Monaten zuvor. Das liegt daran, dass ich diesen Sommer mein erstes Buch geschrieben habe. Jeden Morgen saß ich diszipliniert vor dem leeren Blatt auf dem Computer, habe auf den berühmten Musenkuss gewartet und irgendwann drauflos getippt, mal mehr, mal weniger inspiriert.
Das leere Blatt…
Ich habe viel gelernt in diesen Monaten und ich habe festgestellt, dass Schreiben eine sehr spezielle Angelegenheit ist: Es ist ein sehr einsamer Job (mehr …)
Es gibt leider kein vollständiges Horoskop von Alice Miller, weil ihre Geburtszeit nicht bekannt ist. Der Titel ihres berühmten Werks „Das Drama des begabten Kindes“ ist zum geflügelten Wort geworden und ihre Bücher haben das psychoanalytische Wissen um die Seele und ihre Beschädigungen immens bereichert.
Ihr fällt der große Verdienst zu, die Folgen von seelischer und körperlicher Gewalt in der Kindheit thematisiert zu haben. Und da ihre Bücher auch für Laien gut lesbar sind, hat sie eine breite Öffentlichkeit erreicht.
Alice Miller, 12. Januar 1923, 12.00 Uhr (LMT), Lemberg, Ukraine
Datenquelle: Wikipedia. Da die Uhrzeit nicht bekannt ist, wurde das Horoskop auf 12 Uhr mittags erstellt.
Umso schockierender ist es, das gerade erschienene Buch von Martin Miller zu lesen. (mehr …)
Eine Nachricht aus der Wochenend-WAZ, die erstaunt, gilt Indien doch als Land, in dem die Astrologie einen hohen Stellenwert genießt.
Vermutlich müssen die indischen Streitkräfte demnächst einen Astrologie-Kurs belegen.
Im Oktober gibt`s zum Astrologie-Kongress in Bonn wieder eine Astrodisco. (mehr …)
Es sind Sommerferien in NRW. Viele fahren an die See oder in die Berge. Die Astrologie-Gruppen machen Sommerpause. Und wer im Ruhrgebiet bleibt, genießt die Abendstunden auf einer der vielen Halden im Ruhrland.
Dort kann man der Sonne beim Untergehen zuschauen und den Mond aufgehen sehen. Und erste Pläne für das Jahresprogramm in 2014 entwickeln….
Sonnenuntergang auf der Hoheward-Halde
Oben auf den Halden hat man einen Rund-um-Blick auf das Ruhrgebiet. Zwei Halden sind sogar als astronomische Beobachtungs-Stationen eingerichtet: da ist die Halde Schwerin (mehr …)
Am Wochenende habe ich im schönen Heidelberg zwei Tage Astromedizin unterrichtet. Ute Flörchinger hatte mich eingeladen. Das Seminar fand in den Räumen des Deutschen Astrologenverbandes statt.
Dort befindet sich auch eine größere Sammlung von Astrologiebüchern und Nachlässen, die dem Verband vermacht werden. Meine Entdeckung: eine Astrologie-Zeitschrift von 1973, die „Urania“. Und beim Durchblättern las ich eine Prognose von Otto Rumburg, der das Horoskop von Helmut Kohl für die Jahre 1973 bis 1975 untersuchte.
Nun ist der „Dicke“ bekanntlich erst 1982 zum Bundeskanzler gewählt worden – und blieb auf diesem Posten sechzehn Jahre. Es ist (mehr …)
In der Fußgängerzone von Duisburg gibt es eine Brunnenmeile. Neben dem berühmten Brunnen von Niki de Saint-Phalle findet der Flaneur auf der Münzstraße einen ca. vier Meter hohen Brunnen, auf dem oben ein großer Fisch mit einem kleinen Jungen thront. Der Kleine hält Neptuns Dreizack wie eine Waffe in seiner Hand.
Für die LeserInnen außerhalb des Ruhrgebiets ein paar Fakten: Duisburg hat den größten Binnenhafen Europas. In dieser Stadt fließen Ruhr und Rhein zusammen und (mehr …)
Letzte Woche Dienstag traf ich mich mit meinen netten Astro-Kolleginnen Petra Niehaus und Sabine Bends in Köln. Bevor wir Astrologie-Themen und unseren Astrologie-Beruf in einem Lokal direkt am Rhein rauf und runter diskutierten, sind wir in den Kölner Dom gegangen.
Denn der Dom in Köln ist immer einen Besuch wert! Besonders das Fenster von Gerhard Richter, zu dem ich letztes Jahr die Vorarbeiten in der Berliner Nationalgalerie gesehen hatte, lockte uns alle drei in den Dom.
Direkt im Eingangsbereich, zur rechten Seite fiel uns ein bunter und prächtiger Saturn ins Auge. Als Teil eines bunten Glasbau-Fensters, welches die Familie Waffenschmidt anlässlich des 55. Hochzeitstages gespendet hatte. Das konnten wir der Unterschrift im Fenster entnehmen.
Und wie so Astrologen nun mal sind, rätselten wir sofort, warum die Waffenschmidts den Planeten mit den Ringen ausgewählt haben? (mehr …)
Neptun übt heute den Stillstand. Er wird auf 5 Grad in seinem eigenen Zeichen Fische stationär. Von der Erde aus betrachtet legt der Planet am Rande unseres Sonnensystems den Rückwärtsgang ein und wird bis Mitte November ungefähr drei Grad zurücklaufen.
In der Mythologie wird Neptun als Gott der Meere häufig mit seinem Dreizack abgebildet. Neptun ist eine gierige Gottheit und er ist – so würde man heute sagen – seelisch sehr unausgeglichen.
Mal wühlt er mit seinem Dreizack die Meere auf und lässt Sturmfluten entstehen. Ein anderes Mal schleudert er seinen Dreizack auf die Erde und versucht, noch mehr Land zu bekommen. Obwohl die Meere, die er regiert, bereits zwei Drittel der Erde bedecken, scheint er niemals genug zu bekommen.
Hochwasser und Sturmfluten, Überschwemmungen und Flüße, die über die Ufer treten, fließendes Wasser ohne Grenzen so wie das endlos scheinende Meer, das mit dem Horizont verschwimmt , das alles wird in der Astrologie dem Neptun-Prinzip zugeordnet. (mehr …)