von Monika Heer | 14. Mai 2007
Bis Samstag nachmittag kurz vor Ende der ersten Halbzeit war die Welt auf Schalke noch in Ordnung. Die lang ersehnte Meisterschaft schien zum Greifen nah. Der VfB Stuttgart lag in Bochum zurück, Schalke wirkte zwar verkrampft beim Revierderby im ausverkauften Dortmunder Westfalenstadion, beim Spielstand von 0:0 schien der Meistertitel aber sicher. (mehr …)
von Monika Heer | 7. Mai 2007
Gerade ist die neue Ausgabe der KultuRRevolution – Zeitschrift für angewandte Diskurstheorie erschienen. Schwerpunkt-Thema ist die Prekarität. Prekarität ist ein Begriff, der von französischen Theoretikern kreiert wurde, (mehr …)
von Monika Heer | 4. Mai 2007
Letztens wurde hier auf die aktuelle Foto-Ausstellung Amerikabilder von Jacob Holdt im Museum Folkwang hingewiesen. Auf seinen Seiten American Pictures hat der Fotograf 3400 Fotos aus den Jahren von 1970 bis 1975 veröffentlicht, aber das ist noch nicht alles. (mehr …)
von Monika Heer | 24. April 2007
Kleists Käthchen von Heilbronn ist ein zutiefst romantisches Stück. Käthchen, die Tochter eines einfachen Waffenschmieds, liebt so hingebungsvoll. dass sie bereit wäre, ihr Leben für den geliebten Mann zu opfern. Und das, obwohl der edle Ritter, den sie begehrt, für sie völlig unerreichbar ist.
Käthchens Frau-Sein ist der absolute Gegenpol zum Leben der stolzen Amazonenkönigin Penthesilea, deren Geschichte Heinrich von Kleist in einem weiteren Drama verarbeitet hat. (mehr …)
von Monika Heer | 17. April 2007
1806 entstand Kleists geniale Komödie Der zerbrochene Krug. Die Geschichte vom Dorfrichter Adam, der sich selbst zum Narren macht, ist voller Humor und sehr witzig. (mehr …)
von Monika Heer | 4. April 2007
Dass Heinrich von Kleist zutiefst unglücklich war, ist hier an anderer Stelle schon erzählt worden. Er führte ein unstetes Leben und reiste kreuz und quer durch Europa, um unter dem Einfluss von Rousseaus Lehren einen Weg zurück zur Natur zu finden.
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von Monika Heer | 11. März 2007
Heinrich von Kleist lebte mit quälenden Widersprüchen, als ältester Sohn einer adligen und preußischen Offiziersfamilie versuchte er, dem Ehrenkodex seines Standes zu genügen, andererseits schien es ihm unmöglich, die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen. Um Schriftsteller zu werden, schlug er ein Amt im Staatsdienst aus, doch auch in der Welt der Literatur wurde ihm die ersehnte Anerkennung versagt. (mehr …)
von Monika Heer | 27. Februar 2007
Eine tiefe Kränkung erlebte der junge Kleist, als er im Januar 1808 seine Penthesilea an den großen Johann Wolfgang von Goethe schickte. Der antwortete umgehend in einem Brief vom 1. Februar, dass er sich mit diesem Stück nicht anfreunden könne. (mehr …)
von Monika Heer | 21. Februar 2007
Leider ist die zweite Vorstellung der Penthesilea auch schon ausverkauft. Die Premiere letzten Freitag am Schauspielhaus Bochum wurde in den einschlägigen Feuilletons wohlwollend rezensiert.
Der jungen Regisseurin Lisa Nielebock ist es offenbar gelungen, das unspielbare Drama über die ebenso schöne wie mutige Königin der Amazonen spannungsreich zu inszenieren.
Spätestens, wenn die Sonne im Zeichen Widder steht, werde ich mir die Kleist-Tragödie zu Gemüte führen. Bis dahin werden Sie hier die eine oder andere Geschichte über den unglücklichen Dichter Heinrich von Kleist lesen.
von Monika Heer | 12. Februar 2007
Obwohl Lou Reed immer populärer war und Andy Warhol das Cover des ersten Albums schuf, war es eigentlich John Cale, der den Avantgardegestus von Velvet Underground verkörperte. 1968 verließ er die Band, begann eine Solokarriere und produzierte u.a. Patti Smith, Brian Eno, Iggy Pop und Nico. Seine Auftritte in Alan Bangs‘ Sendung Nightflight oder am E-Piano im WDR-Rockpalast gelten zu Recht als legendär. (mehr …)