Analoge und digitale Ephemeriden

Ephemeriden sind die Tageszeitung der Astrologen. In den Ephis kann man nachgucken, wie sich die Planeten täglich weiter bewegen. In Form eines Kalenderblatts pro Monat werden die zehn Planeten und der Mondknoten, wahlweise auch Chiron und Lilith gelistet. Dort werden die Stellungen der Planeten in den Tierkreiszeichen und zwar für Mitternacht 0 Uhr angezeigt.

Ephemeride Januar 2017

In dieser Ausgabe „Die deutsche Ephemeride Band VIII 2001-2020“ sehen wir außerdem im unteren Drittel die Breitengrade und Deklinationsstellungen. Links direkt hinter den Tagen des Monats ist in der ersten Spalte die Sternzeit angegeben.

Wer jedoch eine gedruckte Ephemeride kaufen möchte, sollte sich beeilen, denn die Ephis sterben langsam aus. Viele Exemplare sind nur noch antiquarisch zu bekommen – und erzielen auf Amazon Höchstpreise. (mehr …)

Frohe Weihnachten

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Das Jahr 2016 war für viele Menschen ein schwieriges Jahr, nun verabschiedet es sich allmählich. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Weihnachtszeit als eine Zeit zwischen den Jahren mit viel Muße genießen können.

Christrose - Helleborus niger

Traditionell ist dieser Zeitraum eine Zeit der Stille, das Leben hält einen Moment den Atem an. Alles kommt zur Ruhe in der heiligen Nacht und in den darauf folgenden Nächten. Und in diesen dunkelsten Nächten des Jahres wird ein neues Licht geboren, denn die lebensspendende Sonne hat nun ihren tiefsten Punkt erreicht und wird in den kommenden Woche und Monaten langsam wieder aufsteigen. Erst ganz langsam, fast unmerklich und dann ab Anfang Februar immer schneller, bis zum Frühlingsbeginn, wenn Tag und Nacht wieder gleich lang sind – und der Frühling beginnt. (mehr …)

Wintersonnenwende und Astrologie im Sauerland

Vor der Haustür des Ruhrgebiets liegt das Sauerland. Fährt man von Dortmund aus Richtung Osten und biegt irgendwann bei Soest rechts ab Richtung Süden, landet man am Möhnesee. Oberhalb des Sees liegt die kleine Drüggelter Kapelle, eine kleine Kirche auf der Anhöhe und – das ist ungewöhnlich – ein Rundbau mit zwölf Ecken und sehr schmalen Säulen, in deren Kapitelle geheimnisvolle Zeichen geritzt sind. Eines davon zeigt einen Widder mit seinen nach innen gebogenen Hörnern.

Drüggelter Kapelle am Möhnesee

Noch weiter südlich liegt Wormbach, ebenfalls ein besonderer Ort und vermutlich eine astronomische Beobachtungsstätte, mit der in vorchristlicher Zeit die Wanderung der Sonne im Jahreskreislauf gemessen werden konnte. (mehr …)

Ausstellung „Haldenliebe“ und andere Ereignisse

Die letzten Wochen waren sehr dicht und vollgepackt mit Ereignissen. Ich war drei Tage auf dem Astrologiekongress, dem jährlichen Treffen der Astrologieszene. Es folgten Seminare an jedem Wochenende und in der Fortbildung „Heilsame Astrologie“ wurden Ende Oktober einen ganzen Tag Archetypen aufgestellt.

archetypen-stellen

Die Methode des Archetypenstellens ist eine Weiterentwicklung der Familienaufstellung und basiert auf der Arbeit von Peter Orban. Ich hatte Katharina Winkels eingeladen, um den Teilnehmern diese Erfahrung zu ermöglichen und das Feedback war durchweg positiv. (mehr …)

Das Echo des Poseidon im Ruhrgebiet

Am 25. April habe ich über die Neptun-Statue von Markus Lüpertz geschrieben. Also über die geplante Neptun-Statue, das „Echo des Poseidon“, das die Hafengesellschaft zum 300. Geburtstag des Duisburger Hafen geplant hatte. Seit Ende Mai steht diese Skulptur an prominenter Stelle, sie ist aber leider nahezu unerreichbar.

duisburg-plan-hafen

Die Halbinsel, auf der Neptuns Kopf (das blaue N im Plan) seit diesem Sommer steht, ist die Speditionsinsel. Sie gehörte mal der Hafen AG, war lange Kohleumschlagplatz und wird heute immer noch in großen Teilen gewerblich genutzt.

Deshalb kann man nicht zur Inselspitze laufen, wo Neptuns Kopf auf`s Wasser schaut. Die Hafenzunge liegt gegenüber von Ruhrort und es gibt zwar einen Treppenzugang an der Brücke über den Rhein, der ist aber gesperrt. (mehr …)

Astrokongress, Astrologen-Egos und ein Apoll-Gemälde

Am kommenden Wochenende findet in Bonn der jährliche Astrologenkongress statt. Die astrologische Beratung steht im Mittelpunkt und erfahrene Astrologen und Astrologinnen referieren über unterschiedlichste Aspekte ihrer Arbeit. Ich bin gespannt auf den Vortrag von Ilona Picha-Höberth, die bekannte Märchen auf tiefenpsychologische Weise deutet und in ihre Arbeit mit Horoskopen einbezieht.

Auch der Beitrag von Birgit Lummer hört sich vielversprechend an, sie spricht über die Grenzen der astrologischen Beratung und ihr Vortrag hat den wunderbaren Titel: Die Büchse der Pandora nicht öffnen. Alle Vorträge und das bunte Rahmenprogramm mit Astro-Quiz, Astro-Disco und Astro-Kabarett werden im Kongressflyer ausführlich beschrieben.

Mein Beitrag zum Astrologenkongress ist in diesem Jahr ein zweieinhalbstündiges Seminar mit dem Titel „Das Ego des Astrologen“ und in der Vorbereitung auf diesen Workshop habe ich ein Gemälde von Georg Friedrich Kersting gefunden, das den Titel „Apoll und die Stunden“ trägt. (mehr …)