von Monika Heer | 23. April 2024
Wie schon im letzten Jahr gab es in diesem März ein Wochenende der offenen Ateliers in Bochum. An zwei Tagen öffnen Künstler*innen ihre Werkstätten und präsentieren nicht nur ihre Kunst, sondern unterhalten sich mit interessierten Besuchern, beantworten Fragen und freuen sich über den Austausch.

Am Sonntag habe ich die Künstlerin Britta Meier im Alsenviertel besucht und mir ihre aktuellen Werke zeigen lassen. Nun kenne ich Britta schon recht lange und ich erinnere mich, dass wir vor Jahrzehnten sogar mal in einer Gemeinschaftsausstellung an der Kohlenstraße unsere Bilder gezeigt haben. Über die Jahre hinweg habe ich ihre künstlerische Entwicklung mal mehr, mal weniger verfolgt und kann ihre Kunst im Horoskop wiederfinden.
Spannend ist es, dass Sie sich mit ihrem Saturn in Fische – zur zweiten Saturn-Wiederkehr – der Bildhauerei gewidmet hat und so war im Atelier eine Skulptur ausgestellt, die mir sehr gut gefallen hat. Leider habe ich sie nicht fotografiert. Aber ich habe Fotos von einem zweiten wichtigen Schwerpunkt in Brittas Arbeiten mitgebracht. So zeigt das Ölgemälde oben mit dem Titel „Hot Rotten – All Over“ Pflanzen und Gemüse in unterschiedlichen Zuständen der Kompostierung.

Britta Meier, 13. März 1965, 8.40 Uhr (MEZ), Gelsenkirchen, D
Datenquelle: persönliche Auskunft
Britta Meier ist nämlich auch eine der Initiatorinnen des Gemeinschaftsgartens in der Alsenstraße. Ihre Fische-Sonne ist zwar in Haus 12 und taucht dort gerne ab, aber mit einem Stier-Aszendent und Mars in der Jungfrau fühlt sie sich der Natur und der Erde verpflichtet. Das T-Quadrat mit zwei Stellien in Fische und Jungfrau im Quadrat zur Mondknoten-Achse wirkt wie eine Aufforderung, über künstlerisches Tun gesellschaftlich wirksam zu werden. Und so kommentiert Britta mit ihren aktuellen Arbeiten in Form von Collagen die Rechte der Pflanzen, die der italienische Biologe Stefano Mancuso als Manifest veröffentlicht hat.


Mancuso selbst ist übrigens auch Jahrgang 1965 und so gehört er ebenfalls zur Generation mit Pluto-Uranus in der Jungfrau gegenüber vom Fische-Saturn. Er ist am 9. Mai geboren, seine Sonne im Stier in einer gradgenauen Opposition zu Neptun steht ziemlich genau auf dem Aszendenten in Meiers Horoskop. Fast scheint es so, als ob sich hier zwei Seelenverwandte mit unterschiedlichen Mitteln für ein neues Zusammenleben von Mensch und Natur einsetzen.
So oder so: Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten offenen Ateliers in 2025 und werde sicher wieder neue Entdeckungen machen und dabei alte Bekannte wiedersehen.
von Monika Heer | 26. März 2024
Im Juni 2024 kann ein großes Jubiläum gefeiert werden. Denn am 25.6. morgens um 10.36 Uhr entschied der damalige Vorstand des Astrologenverbandes meine Ausbildungskonzepte als DAV-Zentrum anzuerkennen. Ich wurde umgehend per SMS informiert und deshalb kann für diesen Zeitpunkt ein Horoskop erstellt werden. Es ist kein echtes Elektionshoroskop, aber es lässt sich stundenastrologisch als Ereignis deuten – und zeigt nicht zuletzt spannende Transite auf mein Geburtshoroskop.

Meine erste DAV-Zentrum-Werbepostkarte, wie jede Astrologos-Printwerbung vom Designbüro Kapravelos erstellt, veranschaulicht auf ästhetische Weise den Jungfrau-AC in diesem Horoskop. Man kann sich natürlich fragen, wofür die rückläufige Zwillinge-Venus als Herrscherin des MC im zehnten Haus steht? Die Frage ist leicht zu beantworten, denn genau genommen war diese Astrologie-Schule mein zweiter Versuch und ein Anknüpfen an Vergangenes. Das erste DAV-Zentrum Ruhrgebiet hatte ich damals anderthalb Jahre nach der Gründung 1991 wieder verlassen.

Zertifizierung als DAV-Zentrum Bochum, 25. Juni 2004, 10.36 (MEZ/S), Heidelberg, D
Vier Planeten im elften Haus, dem Haus der Freunde und Wahlverwandtschaften, bis auf den mutigen Löwe-Mars alle im sensiblen und familiären Zeichen Krebs zeigen vielleicht, dass in Laufe von zwei Jahrzehnten viele Freundschaften und Netzwerke rund um mein Astrologos-Projekt entstanden sind. Merkur in Konjunktion mit Saturn sorgt für Qualität, denn es ist mir ein echtes Anliegen, die Kunst der astrologischen Deutung auf hohem Niveau zu vermitteln, als fundierte Lebenshilfe und nicht als seichtes Eso-Geschwätz.
Die aktuelle große Konjunktion von Jupiter und Uranus im Stier am 21. April in 2024 fällt ziemlich genau auf das MC, da kommen sicher noch einige Überraschungen. Am 25. August aber, da wird erst einmal groß gefeiert und alle Ehemaligen sind herzlich eingeladen.
von Monika Heer | 12. März 2024
Es war zur ersten Stunde der Nacht, als Galileo Galilei am 7. Januar 1610 sein selbst gebautes Fernrohr zum Himmel richtete, um dem Planeten Jupiter zu beobachten. Dabei entdeckte er vier Sterne in direkter Nähe zu Jupiter und wusste nicht genau, um was es sich handelt.

Er führte seine Beobachtungen über zwei Monate jeden Abend fort und bemerkte, dass sich die Positionen dieser Himmelskörper von Tag zu Tag veränderten. Nachdem er lange und gründlich nachgedacht hatte, kam er zu dem Schluss, dass es sich aufgrund der Bewegung dieser Sterne um vier Monde des Jupiter handeln muss. Seine Beobachtungen veröffentlichte er in der Schrift „Sidereus Nuncius“, die im März 1610 in einer Auflage von 550 Exemplaren gedruckt wurde.
Wie seinerzeit unter den Gelehrten üblich, verfasste er den gesamten Text auf lateinisch und widmete ihn Cosimo Medici, der sein Mäzen und Unterstützer war. Die neu entdeckten Monde benannte er nach den vier Söhnen der Medici die mediceischen Sterne.

Was mich beim Lesen dieser Schrift beeindruckt hat und was ich bei meinen heutigen Kolleginnen und Kollegen oft vermisse, ist der Forschergeist, der Galileo so unermüdlich beobachten und suchen ließ. Zunächst einmal baute er sich eigene Fernrohre und experimentierte mit geschliffenen Gläsern, um den nächtlichen Sternenhimmel optimal beobachten zu können. Darüber schreibt er im ersten Kapitel.
Dann zeichnete er seine Beobachtungen akribisch auf, von vornherein mit dem Ziel, sie zu publizieren und andere Himmelsforscher teilhaben zu lassen. In mehreren Kapiteln zeigte er, wie die Oberfläche unseres Erdmondes aussieht und er skizzierte all die vielen neuen Sterne, die er mit seinem Fernrohr im Bereich der Plejaden und in der Nähe des Himmelsjägers Orion gefunden hatte.
Für seine erste Sichtung der vier Jupitermonde schenkt er uns sogar eine Zeitangabe, er beobachtete sie nämlich zur ersten Stunde der Nacht. Diese erste Nachsstunde war im damaligen Italien die erste Stunde nach Sonnenuntergang. So können wir heute ein (fast) genaues Horoskop auf den Zeitpunkt seiner Entdeckung stellen. Spannend wäre hier die Frage, ob es ein Krebs – oder ein Löwe-Aszendent war? Experten dürfen hier gerne rätseln.

Entdeckung der Jupitermonde, 7. Dezember 1610, 17.30 Uhr (LMT), Florenz, I
Datenquelle: Sidereus Nuncius
Jupiter ist rückläufig, hat aber seine Opposition zur Sonne schon einige Wochen hinter sich. Während dieser Opposition in seiner Retrophase ist Jupiter strahlend hell um Mitternacht am Himmel zu sehen. Doch einen Monat später steht er am westlichen Himmel klar und deutlich und weit genug über dem Horizont, sofern keine Wolken die Sicht versperren. Während der gesamten Beobachtungsdauer von Januar bis März 1610 ist Uranus in direkter Nähe zu Jupiter, aber ihn hat Galileo Galilei nicht entdeckt. Wohl aber Neptun, und zwar im Dezember 1612, als er wieder einmal Jupiter beobachtete, der zu diesem Zeitpunkt in der Jungfrau eine enge Konjunktion mit Neptun bildete. Galileo Galilei ist damit der erste Mensch, der Neptun gesehen hat. Er hielt ihn aber fälschlicherweise für einen Stern.
Diese schöne Anekdote passt zum Geburtshoroskop des italienischen Universalgelehrten. Zwar ist seine Geburtszeit umstritten, doch dass er vier Planeten im Zeichen Fische hat (Sonne, Merkur, Venus und Pluto) ist gesichert. Ich habe diese Aussage in Tom Standards Buch „Die Akte Neptun“ entdeckt und als Neptunier habe ich mich darüber natürlich sehr gefreut.
von Monika Heer | 4. Februar 2024
Zur Wintersonnenwende 2023 ist ein Buch über das Tarot im Taschen-Verlag erschienen, in dem die Geschichte des populärsten Tarots der Welt erzählt wird. Wer sich mit diesen faszinierenden Karten schon näher beschäftigt hat, wird wissen, dass es um eine Version dieses Spiels geht, die Pamela Colman Smith und Arthur E. Waite zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschaffen haben.
Das Buch selbst ist in einer edlen Box erschienen, die außerdem ein Faksimile des ersten Tarot von 1910 enthält, dazu ein Reprint von A.E. Waites „The Key to the Tarot“, ebenfalls 1910 im Verlag von William Rider in London publiziert.

Herausgeber ist der bekannte Tarotexperte Johannes Fiebig, dessen Bücher schon in den 80er Jahren eine echte Inspiration waren, um festgeschriebene Bedeutungen der Karten hinter sich zu lassen und stattdessen die eigene Intuition zu befragen.
Im ersten Kapitel beschreibt Fiebig, warum das Rider-Waite-Smith-Tarot einen einfachen Zugang zur Symbolsprache der Karten erlaubt und wie wir das Tarot nutzen können, um das Wunder der eigenen Existenz zu begreifen, kreativen Prozessen mehr Raum zu geben und Herz und Verstand zu verbinden.
Es folgen die Biografien von Arthur E. Waite und Pamela Colman Smith, die unterhaltsam und spannend zu lesen sind. So erfahren wir nicht nur, dass beide zeitweilig zum Orden des Golden Dawn gehörten, sondern in der kulturellen Szene des Fin de Siècle bestens vernetzt waren, Waite als Schriftsteller und Lektor in London, der Stadt, in der er aufgewachsen ist. Colman-Smith hingegen pendelte zwischen London, Jamaica und dem heutigen New Yorker Stadtteil Brooklyn, bevor sie sich nach dem ersten Weltkrieg ein Haus in Cornwall kaufte, um dort zurückgezogen zu leben.
Diese Biografien stammen von zwei weiteren ausgewiesenen Experten des Tarots, Mary K. Greer und Robert A. Gilbert. Die kürzlich verstorbene Grande Dame des Tarots, Rachel Pollack, hat eine Abhandlung über die verborgenen Wunder im populärsten Tarot der Welt beigesteuert.
Das zweite Kapitel ist den 78 großen und kleinen Arkanakarten gewidmet. Auf knapp 350 Seiten wird jede einzelne Karte ausführlich beschrieben. Man spürt, dass der Autor aus einem reichen Schatz an Wissen über die Geschichte des Okkulten schöpft, aber gleichzeitig lebenspraktische Anregungen zur Deutung liefert und immer wieder zum selbständigen Denken auffordert
Zum guten Schuss folgt ein Kapitel zur Praxis des Kartenlegens, neben vielen Legemustern findet man dort einen kleinen Leitfaden zur Deutung. Und wer gute Bücher liebt, freut sich über das umfangreiche Literatur- und Quellenverzeichnis nebst Glossar im Anhang. Alles in allem eine runde Sache und dank der prächtigen Aufmachung ein schönes Geschenk für alle, die das Tarot lieben.
von Monika Heer | 29. Januar 2024
In der Astroszene gilt die Konjunktion von Jupiter und Uranus im April dieses Jahres als die Highlight-Konstellation 2024. Bekanntlich wandert Uranus als sehr langsamer Planet schon seit 2008 durch das Zeichen Stier, Jupiter gesellte sich letztes Jahr nach seinem stürmischen Run durch den Widder dazu.

Am 21. April werden sich die beiden bei 22 Grad Stier treffen, bevor Jupiter Ende Mai in die Zwillinge läuft und dort bis ins Jahr 2025 verweilen wird. Da Uranus als Langsamläufer 84 Jahre für eine Runde durch den Tierkreis braucht, Jupiter hingegen viel näher an der Sonne auf seiner Bahn unterwegs ist, benötigt er nur 12 Jahre und bleibt somit jeweils 1 Jahr in einem Zeichen. Grob geschätzt begehen sich die beiden also alle 13 -14 Jahre.
In meiner Jahresvorschau und für das Tagesseminar Krisen und Chancen 2024 bis 2025 habe ich mir frühere Begegnungen dieser beiden großen Planeten angeschaut. Denn so kann man ein Gespür für die besondere Energie bekommen, die entsteht, wenn Glücksplanet Jupiter auf den non-konformistischen Uranus trifft, der technische Innovationen mag und oft abrupt und plötzlich Veränderungen in Gang setzt.
So entdeckte ich, dass der Neubau des Kunstmuseums Bochum während der Jupiter-Uranus-Konjunktion im Schützen 1983 stattfand. Im letzten Jahr wurde das Jubiläum – 40 Jahre – mit einer Ausstellung gefeiert, der Titel „Our House is a very very very fine House“, beteiligt sind 12 Künstler*innen. Sie ist noch bis 28. April zu sehen, eine Woche länger als die diesjährige Begegnung der beiden Planeten.
Mir hat die oben abgebildete blaue Höhle besonders gut gefallen, das Kunstwerk von Irene Fernández Arcas heißt „Cave of Regeneration“ und ist von Hygeia inspiriert, der griechischen Göttin der Gesundheit im Element des Wassers, so der Ausstellungstext.
Freundliche Mitarbeiterinnen des Museums haben mir auf Anfrage die Zeiten der Eröffnung mitgeteilt und so kann ich hier das Horoskop der feierlichen Eröffnung des Neubaus vorstellen.

Eröffnung Neubau Kunstmuseum Bochum, 23. Oktober 1983, 16.00 Uhr (MEZ), Bochum, D
Datenquelle: mündliche Auskunft des Museums
Bereits vor der offiziellen Eröffnung wurden Tauben aufgelassen und Blasmusiker aus Höntrop, einem Stadtteil von Bochum, spielten Turmmusik. Tauben sind symbolisch der Venus als Göttin der schönen Künste zugeordnet, doch im Ruhrgebiet waren Brieftauben für Jahrzehnte die Rennpferde des kleinen Mannes.
Die Uhrzeit für diese Aktionen zwei Stunden vorher zeigt einen Steinbock-AC, das ist die Verbindung zur Tradition. In diesem Horoskop fallen Jupiter und Uranus in Haus 11. Im Horoskop der Grußworte und Reden zur Eröffnung sind sie bereits zwei Häuser weiter gewandert und befinden sich im neunten Haus. Es geht also darum, den Blick zu weiten und damit neue Impulse zu setzen. Außerdem wird Jupiter zum Herrscher des AC in Fische und Neptun als neuer Regent der Fische befindet sich in Haus 10.

ich freue mich auf die nächsten Ausstellungen in diesem Haus, denn mit Beginn des Luftzeitalters sind zwei junge Frauen an die Stelle der alten Direktoren getreten. Es weht ein frischer Wind durch die Räume des Neubaus und er lässt die Intention der dänischen Architekten des Neubaus, versinnbildlicht mit dem 80erJahre-Slogan „Mehr Demokratie wagen“ , wieder spürbar und erlebbar werden.
von Monika Heer | 31. Dezember 2023
Am letzten Tag des alten Jahres macht es Sinn, Rückschau auf das vergangene Jahr zu halten. Es hat uns in den Monaten März bis Juni einen ersten Eindruck beschert, was Plutos Wechsel in den Wassermann mit sich bringen wird.

Nach der chaldäischen Reihe war es ein Marsjahr und so sind Gewalt und Kriege nicht von der Erde verschwunden und haben uns einmal mehr erschüttert. Dennoch ist es wichtig, mit Hoffnung auf die Zukunft zu schauen und sich immer wieder deutlich zu machen, dass wir die Zukunft gestalten – und nicht nur erleiden. Natürlich gibt es immer wieder Umstände, die größer als wir sind und auf die wir keinen Einfluss nehmen können, die drei neuen Planeten erzählen und erklären dies.
Ihre Zeichenwechsel in diesem und im nächsten Jahr bescheren aber nicht nur Krisen, sondern viele neue Möglichkeiten und Chancen, die wir wahrnehmen und die uns helfen können. Eine mehr als spannende Konstellation in 2024 neben der Konjunktion von Uranus mit Jupiter am 21. April 2024 wird der Wechsel von Jupiter ins Zeichen Zwillinge sein.

Ingress Jupiter in Zwillinge, 26. Mai 2024, 1.15 Uhr (MESZ), Bochum, D
Das Ingress-Horoskop für Bochum zeigt Pluto direkt am AC und im Trigon zu Jupiter. In Berlin liegt der AC allerdings weiter vorne im Wassermann, nämlich auf 8 Grad. Pluto rutscht ins 12. Haus, im Ruhrgebiet ist der AC exakt auf 0° 30`und somit im Trigon zu Jupiters Ingress, während Jupiters selbst am IC steht.
Das lässt auf Innovationen für diese gebeutelte Region hoffen. Mehr Infos zu dieser und allen anderen Konstellationen der Jahre von 2024 bis 2025 können Sie bei einem Tagesseminar am 27. Januar erfahren, vor allem auch, wie Sie die großen Veränderungen konstruktiv für ihr Leben nutzen können. Es gibt aktuell noch drei freie Plätze, während die Jahresvorschau am 12. Januar bereits ausgebucht ist.
In guter alter Blogtradition soll es aber auch wieder ein Neujahrs-Gedicht geben. Es kommt dieses Mal von Wilhelm Busch, verbunden mit guten Wünschen an alle Leserinnen und Leser: Happy New Year 2024!
Wilhelm Buch Zu Neujahr
Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.